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tecnet call 2009

Preisverleihung 3. tecnet Call, 08.03.2010

tecnet hat im Auftrag des Landes Niederösterreich im Rahmen eines Wettbewerbes dazu aufgerufen, ökoeffiziente Produkte sowie nachhaltige Produktionsverfahren zu entwickeln. „Wissenschaft und Wirtschaft zusammenführen, Forschungsergebnisse für heimische Betriebe nutzbar machen- und dabei die Ressourcen der Umwelt auch für nachfolgende Generationen erhalten, das ist uns mit diesem Call gelungen.“ meint Landesrätin Dr. Petra Bohuslav. Die eingereichten Projekte sind allesamt Kooperationen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, sie wurden von einer hochrangigen Expertenjury bewertet. Am Montag, dem 8. März 2010 wurden im Ostarrichisaal des Regierungsviertels in St. Pölten die Siegerprojekte gekürt. Die Preise überreichte Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Als Sieger ging dabei das Projekt des Kompetenzzentrum Holz GmbH, Projektstandort Tulln in Kooperation mit Müller & Hansmann OG, Königsbrunn/Wagram sowie Chemholz Holz- und Kunststoffverarbeitung GmbH, St. Pölten/Radlberg hervor. Entwickelt wurde eine neue Holzwerkstoffplatte für den Möbel- und Innenausbau und für die Türen-Produktion.

Den zweiten Platz belegte LOPAS AG, Dobersberg die gemeinsam mit Holzbau Willibald Longin, Dobersberg und der Donau Universität Krems / Department für Bauen und Umwelt, Krems einen optimierten kostengünstigen Wandaufbau für Lehmhäuser entwickelten.

Als drittes Projekt wurde Attophotonics Biosciences GmbH, Wr. Neustadt für umweltfreundliches Thermopapier, welches in Kooperation mit Fotec Forschungs- und Technologietransfer GmbH, Wr. Neustadt sowie Mondi Uncoated Fine & Kraft Paper GmbH, Wien entwickelt wurde, ausgezeichnet.

Die beim tecnet-Call eingereichten Projekte stellen allesamt das kreative Innovationspotenzial der niederösterreichischen Unternehmen unter Beweis. "Besonders wichtig war uns, einen Impuls in Richtung Ökoeffizienz und Nachhaltigkeit zu setzen", sagte DI Dr. Doris Agneter. Die Geschäftsführerin der tecnet zieht nach der Preisverleihung eine positive Bilanz: "Durch die hier vorgestellten und ausgezeichneten Projekte können in den Unternehmen jetzt konkrete, beispielhafte Prozesse und Produkte entstehen, die den Leitprinzipien nachhaltiger Technologieentwicklung in hohem Maße gerecht werden."      

 
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